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Wenn Verträge intern ins Stocken geraten, geht es selten um juristische Detailfragen. Die Probleme, die sichtbar werden, sind organisatorischer Natur: Warum liegt der Vertrag seit Tagen? Wer muss ihn eigentlich freigeben? Und warum weiß niemand genau, wo er sich gerade befindet?
Genehmigungsprozesse zählen zu den größten Reibungsverlusten im Vertragsmanagement. Gleichzeitig werden sie als Risiko häufig unterschätzt. Denn ein Vertrag, der intern nicht vorankommt, erzeugt Druck – und Druck führt im Vertragskontext fast immer zu schlechten Entscheidungen.
In vielen Unternehmen existieren formal definierte Freigabeprozesse. In der Praxis werden sie jedoch selten konsequent gelebt. Zuständigkeiten sind unklar, Eskalationsstufen nicht definiert, und der Status eines Vertrags lässt sich oft nur durch Nachfragen rekonstruieren. Typische Symptome sind:
Das eigentliche Problem ist dabei nicht die Dauer der Freigabe. Entscheidend ist die fehlende Transparenz darüber, wer aus welchem Grund beteiligt ist.
Aus Sicht funktionierender Legal Operations wird schnelldeutlich: Genehmigungsengpässe sind selten ein Kapazitätsproblem. Sieentstehen, weil Prozesse nicht klar genug beschrieben sind. Wer darf was freigeben? Wann ist Legal zwingend einzubeziehen? Wann reicht eine standardisierte Freigabe?
Bleiben diese Fragen unbeantwortet, entstehen implizite Regeln. Diese funktionieren, solange alle Beteiligten erfahren sind und das Vertragsvolumen überschaubar bleibt. Sobald Teams wachsen oder sich verändern, bricht dieses System zusammen.
Die Folge ist Frustration auf allen Seiten. Fachabteilungenempfinden Legal als Verzögerungsfaktor, während Legal mit Eskalationen konfrontiert wird, deren Ursachen strukturell bedingt sind.
Ein Effekt wird dabei häufig unterschätzt: Intransparente Genehmigungsprozesse erhöhen das Risiko, dass Verträge außerhalb definierter Standards abgeschlossen werden. Nicht aus mangelnder Sorgfalt, sondern weil Geschwindigkeit priorisiert wird.
Wenn unklar ist, wie lange eine Freigabe dauert oder wer entscheidet, steigt die Bereitschaft, Prozesse zu umgehen. Das schwächt nicht nur Governance-Strukturen, sondern auch die Position von Legal innerhalb der Organisation.
Genehmigungsprobleme lassen sich nicht durch zusätzliche Kontrolle lösen. Entscheidend ist eine klare Prozessarchitektur – mit definierten Freigabestufen, eindeutigen Rollen und transparenten Entscheidungskriterien.
Erst wenn diese Grundlagen geschaffen sind, wird Contract Lifecycle Management sinnvoll. CLM ersetzt keine Entscheidung und keine Abstimmung. Es schafft jedoch Transparenz über Status, Verantwortlichkeiten und Abweichungen. Genehmigungen werden nachvollziehbar, Eskalationen steuerbar und Durchlaufzeiten messbar.
Der Genehmigungsengpass ist kein individuelles Versäumnis. Er ist Ausdruck unklarer Strukturen. Wer Verträge beschleunigen will, muss zuerst verstehen, warum sie intern stehen bleiben. Technologie kann dabei unterstützen – vorausgesetzt, der Prozess ist vorher klar definiert.
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